Autopflege Ledersitze?

Ledersitze brauchen Pflege. Dies gilt besonders dann, wenn Ledersitze stark beansprucht werden, zum Beispiel durch dreckige Arbeitskleidung, durch Hunde oder Kinder. Das gute an Leder ist, dass viele Flecken einfach besser zu entfernen sind, als aus Stoffsitzen. Denn Babybrei, Getränkespritzer oder andere Essensreste ziehen bei Leder nicht so schnell in die Gewebestruktur ein und können deshalb auch leichter entfernt werden.

Doch auch bei Leder empfiehlt sich eine regelmäßige Pflege, um Schutz und Form des Leders zu bewahren.

Vornehmen sollten Sie eine Reinigung ihrer Ledersitze circa alle drei bis vier Monate. Nun müssen Sie sich überlegen, was für eine Pflege ihr Autogarnitur benötigt. Haben Sie also Rauleder oder Glattleder in ihrem Wagen? Rauleder wird heute eher selten für Autogarnituren verwandt, da es sehr schwer zu reinigen und zudem auch noch sehr schutzempfindlich ist.

Beginnen Sie als erstes mit dem Abbürsten des gesamten Garniturbereiches und tragen Sie dann einen Spezialreiniger auf das Leder auf, um den Schmutz langsam herausreiben zu können. Mit dem Spezialreiniger bitte immer sparsam umgehen. Zuviel Reinigungsmittel könnte sonst dazu führen, dass unansehnliche Flecken oder Fleckenränder auf dem Leder zurückbleiben. Bei Rauleder sollte gar kein Wasser zur Reinigung verwandt werden, bei glattem Leder kann man dagegen ruhig mit Wasser arbeiten. Bei Glattleder kann man Verschmutzungen einfach mit einem Schwamm und ein wenig Fensterreiniger von der Oberfläche lösen. Danach mit einem Tuch und einem speziellen Lederpflegemittel dünn die Ledergarnitur einreiben. Bitte wieder darauf achten nicht zuviel Pflegemittel zu verwenden, sonst könnte es auch hier Flecken geben.

Nächster Putztipp: Pfeil blau rechts  zurück zur Auswahl